Hamm, 30.05.2026 – Über 2.000 Menschen formten am Samstagnachmittag auf dem Radbod-Gelände in Bockum-Hövel ein bewegliches Windrad aus ihren Körpern – ein Weltrekord und gleichzeitig der Abschluss der Großdemo „Zukunft statt Gas“. Die Aktion richtete sich gegen die Pläne von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), in Deutschland flächendeckend neue Gaskraftwerke zu bauen.
Der Demo-Zug selbst war bunt und kreativ: Lokale Landwirte schlossen sich mit ihren Traktoren an und wiesen auf die Bedrohung ihrer Existenz durch den Klimawandel hin. Viele Anwohner verfolgten das Geschehen vom Straßenrand.
Mitorganisiert von WindkraftBB. Seiltechnik und Drohnenaufnahmen von WindkraftBB. Radsternfahrt zur Veranstaltung koordiniert über WindkraftBB Webseite.
2026-05-16 Tübingen, BW 1200 Menschen 🕺🕺🕺🕺🕺🕺🕺🕺🕺🕺🕺🕺
Radsternfahrt zur Veranstaltung koordiniert über WindkraftBB Webseite. Seiltechnik von WindkraftBB.
2026-05-30 Hamm, NRW 2000 Menschen 🕺🕺🕺🕺🕺🕺🕺🕺🕺🕺🕺🕺🕺🕺🕺🕺🕺🕺🕺🕺
Abschluß der Großdemo „Zukunft statt Gas“. Mit mind. einem Teilnehmer von WindkraftBB 💪
Mit weit über tausend Menschen setzten wir ein Zeichen für Windkraft🌱🌱 und Nachhaltige Mobilität 🚴♀️🚴♀️!
Mit vielen hundert Fahrrädern eroberten wir die gesperrte B28 von Reutlingen nach Tübingen für eine Mobilität jenseits der Energiekrise und ohne Tankrabatt.
Mit über 1200 Menschen formten wir auf dem Festplatz in Tübingen das größte lebendige Windrad der Welt! 🌍💥
Mit dabei: weitere Unterstützerinnen und Unterstützer, die sich von über 30 Einstiegspunkten an der Fahrrad-Sternfahrt beteiligten. Von Stuttgart bis zum Schwarzwald. Von der Schwäbischen Alb bis ins Heckengäu
Ein unübersehbares Zeichen für ✅ für nachhaltige Mobilität 🚲 ✅ für regionale, klimafreundliche Energieerzeugung 🌬️⚡ ✅ für gesellschaftliche Teilhabe, Unabhängigkeit, Demokratie und Friedenssicherung 🕊️
Ihr konntet nicht dabei sein? Dann kommt am 30. Mai mit nach Hamm zur bundesweiten „Zukunft statt Gas“- Demo. Denn dort gibt es den nächsten Anlauf für das größte Lebendige Windrad der Welt.
Bilder und Videoclips: WindkraftBB, Jonas Knecht (Drohnenaufnahme lebendiges Windrad)
Am Samstag, 16. Mai 2026, findet eine Radsternfahrt nach Tübingen statt, bei der die Stadt eventuell einen neuen Weltrekord für das größte lebendige Windrad erreicht (>600TN). Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Boris Palmer sollen – so seine Wette – mindestens 500 Menschen auf dem Festplatz Tübingen eine menschliche Windrad-Formation bilden – inspiriert vom Vorbild aus Herrenberg.
Die Radsternfahrt verbindet klimafreundliche Mobilität per Fahrrad mit Engagement für erneuerbare Energien und Klimaschutz. Das Motto: „Ein Zeichen setzen für Windrad und Fahrrad!“
Die Sternfahrt ist für alle Altersgruppen offen – ob sportlich oder gemütlich. Gemeinsam in die Pedale treten, gemeinsam Zukunft gestalten. Wer bereits beim STADTRADELN(z. B. im Landkreis Tübingen) aktiv ist, kann die Kilometer der Sternfahrt mitzählen.
Die genauen Routen, Abfahrtsorte und -zeiten sind inzwischen untereinander abgestimmt. Bitte schaut trotzdem regelmäßig auf dieser Seite vorbei, um aktuelle Infos zu erhalten. Örtlich können abweichende Treffzeiten vereinbart sein, ggf. einfach dort rückfragen.
Karte 👆 in neuem Fenster öffnen Die Startzeiten entnehmt bitte den folgenden 👇 Tabellen. Weitere Details finden sich auch auf obiger umap-Karte. Dort kann man auf das Ziel zoomen, bis die Details sichtbar werden (Radabstellplätze, Aktionsplatz, WC usw.) und ggf. Icons anklicken für mehr Infos. Die Karte wird derzeit immer mal wieder geändert, und zwar in Abhängigkeit vom Fortschritt der Planungen.
Infos, Routen, Startorte & Zeiten:
Es gibt in Tübingen kein Vorprogramm. Von einer kleinen Bühne wird der OB ein paar Worte sagen und die Koordination für das sich bewegende(!) Windrad wird von dort aus durchgeführt.
Wichtige Informationen für alle an der Radsternfahrt Teilnehmenden:
Aktion „lebendiges Windrad“ Datum: Samstag, 16.05.2026 ab 15.00 Uhr!
Die Routen und Abfahrtzeiten sind Empfehlungen für Eure Teilnahme an einer Sternfahrt. Ihr fahrt aber letztlich eigenständig auf unterschiedlichen Fahrradtouren zu einer Versammlung und Ihr fahrt auf eigene Verantwortung und müsst euch an die Straßenverkehrs‑Ordnung halten. Achtet aufeinander und folgt bitte den Anweisungen von Tourbegleitern, Ordnern und der Polizei.
Unterwegs zusteigen?
Bis zu 15 Minuten frühere Durch-/Abfahrtszeiten sind bei gutem Fahrtverlauf möglich, bitte rechtzeitig da sein. Der aktuelle Standort ist auf criticalmaps.net sichtbar
Einzelne Routen werden zudem beispielsweise als ADFC-Tour angeboten, Infos dazu im ADFC-Tourenportal Eures Kreis- oder Ortsverbandes oder hier eine Auswahl
Euer Fahrrad muss verkehrssicher sein, und ihr solltet Fahrradhelme tragen. Kinder dürfen nur in Begleitung ihrer Erziehungsberechtigten (z. B. Eltern) mitfahren.
Rückfahrt ebenfalls auf eigene Faust, am besten über Radwege.
Wetter: Hoffentlich gut. Grundsätzlich immer genug zum Trinken (Wasser) mitführen und an Sonnenschutz denken. Auf dem Rad und auf dem Versammlungsort gibt es kaum Schatten.
Fahrräder abstellen: In Tübingen könnt ihr eure Fahrräder am Zielort abstellen und ggf. miteinander anschließen. Der gesamte Bereich ist abgegrenzt und es gelangen nur Menschen dorthin , die beim lebendigen Windrad teilnehmen möchten. Siehe auch den Lageplan.
Es wird einen Getränkewagen geben, aus dem kostenlos Wasser und Apfelschorle ausgegeben wird. Außerdem einen kostenpflichtigen Eiswagen
Toiletten stehen in einem Toiletten-Anhänger und im angrenzenden Freibad in genügender Anzahl zur Verfügung.
Freibad danach umsonst und draußen: Die Stadtwerke Tübingen stiften den Teilnehmenden einen im Anschluss and den Weltrekordversuch gültigen kostenfreien Eintritt ins nahegelegene Tübinger Freibad. Dabei dient die Karte, die über den Platz im lebendigen Windrad informiert, danach als Eintrittskarte.
STADTRADELN-Teams: Im Landkreis Böblingen und den anderen Landkreisen mit Ausnahme des Kreises Tübingen ist das STADTRADELN noch nicht gestartet, aber im Kreis Tübingen (04.05. – 24.05.2026) können Mitradelnde bei der Sternfahrt km sammeln. Verbündet Euch zu Gruppen, die vielleicht auch an anderen Tagen zusammen Radfahren möchten. Einfach passendes Team suchen oder gründen und mitmachen. Mit Rückenwind zum Weltrekord!
Fahren im Verband
Bei vielen Mitfahrenden sind die Radwege häufig nicht ausreichend breit, vor allem bei viel Gegenverkehr. Da empfiehlt es sich, auf normale Straßen auszuweichen (nicht auf Kraftfahrstraßen, die sind ohne Genehmigung und Sperrung tabu). Dann fahren wir dort im Verband. Das Fahren im Verband ist in Deutschland in § 27 der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) geregelt. Ein geschlossener Verband (mehr als 15 Radfahrer, Militärkolonnen, Prozessionen) gilt als ein Fahrzeug. Er muss deutlich erkennbar sein, darf Ampeln bei Rot passieren, wenn er bei Grün begonnen hat, und Radfahrer dürfen zu zweit nebeneinander fahren. Geschlossene Verbände müssen die für den gesamten Fahrverkehr geltenden Verkehrsregeln sinngemäß beachten. Überquert der erste Teil eines Verbandes eine Ampel bei Grün, so müssen die restlichen Fahrzeuge folgen, auch wenn die Ampel zwischenzeitlich auf Rot gesprungen ist. Häufig ist es an solchen Stellen hilfreich, wenn sich eine teilnehmende Person mit ihrem Rad an den zu querenden Straßen oder Einmündungen quer in die Straße stellt und mit einem freundlichen Lächeln signalisiert „hier geht’s gerade nicht durch“. Allerdings nur solange der Zug nicht durch die Polizei ausreichend abgesichert ist.
Du findest bei Dir keinen nahegelegenen Startort, dann möchtest Du vielleicht selbst eine Tour zur Fahrradsternfahrt aus deinem Ort zur nächsten Hauptroute organisieren? Dann nimm Kontakt zu uns auf!
Ost_Route Wannweil über Reutlingen und dann B28 nach TÜ
Die Reutlinger fahren über die gesperrte B28 nach Tübingen. Wannweil und Metzingen fahren nach Reutlingen und mit diesen gemeinsam nach TÜ. Dort schließen sich die meisten anderen Routen an diesen großen und bunten Fahrradwurm an und fahren dann gemeinsam über die bekannte blaue Fahrradbrücke über die Bahnlinie (Ann-Arbor-Bridge) und die Europastraße zum Festplatz.
bisher nur ein Vorschlag um individuelle Anfahrten vielleicht doch zusammen zu bringen. Schaut einfach, ob ihr Leute seht, die nach Tü wollen und fahrt gemeinsam. Macht mehr Spaß. Es hat sich keine Person gefunden, die die Rolle der Gruppenleitung übernimmt 🙁 .
Nimm’s als Idee und organisiere für Deinen Ort, Deine Region eine Tour zur Rad-Sternfahrt zum Weltrekordversuch „Lebendiges Windrad“ nach Tübingen. Teile es uns mit, dann nehmen wir diese Tour mit auf.
Hildrizhausen bis Altdorf
Altdorf bis Holzgerlingen
Ehningen bis Gärtringen
Gärtringen bis Nufringen
Nufringen bis Herrenberg
Herrenberg bis Tübingen mit Zwischenstationen
Weil im Schönbuch bis Waldenbuch
Kirchheim bis Wendlingen
Bad Urach bis Metzingen
Balingen bis Hechingen
Hechingen bis Tübingen mit Zwischenstationen
Fehlt Dein Ort??? Dann überlege wohin du einen Zubringer organisieren kannst und teile es uns mit.
die vorläufigen Tracks stehen den Aktiven über die Routeninfos im Sternfahrtplaner bzw. der umap zum Download zur Verfügung. Die Zeiten sind Richtwerte, aber näherungsweise fix. Ein track ersetzt nicht den gesunden Menschenverstand und die Beachtung des Verkehrs und der Straßensituation. Tracks sind nur Näherungswerte!
STADTRADELN
Am Tag des Weltrekordversuchs läuft hier in der Region nur im Kreis Tübingen bereits die diesjährige STADTRADELN-Kampagne. STADTRADELN ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Dabei ist es egal, ob du bereits jeden Tag fährst oder bisher eher selten mit dem Rad unterwegs bist. Jeder Kilometer zählt – erst recht wenn du ihn sonst mit dem Auto zurückgelegt hättest. Wir fördern gemeinsam Radverkehr, Klimaschutz und Lebensqualität. Beim Weltrekordversuch machen wir sichtbar, wie Windkraft in unserer Region funktioniert, welche Chancen sie bietet – und wie wir alle gemeinsam zur Energiewende und damit zum Klimaschutz beitragen können.
Sei dabei! Bei unserer gemeinsamen Rad-Sternfahrt, beim STADTRADELN und insbesondere beim Weltrekordversuch für das größte lebendige Windrad. Zeige Deine Unterstützung für Windkraft, Energiewende und Klimaschutz.
Lust auf mehr Sternfahrten?
ADFC-Sternfahrt nach Stuttgart am 21.06.2026
Die Zukunft fährt Rad!
Am 21. Juni 2026 rollen wir gemeinsam nach Stuttgart: Mit tausenden Menschen aus ganz Baden-Württemberg radeln wir zum Karlsplatz – mitten in die Stadt, mitten in der Debatte um die Mobilität der Zukunft. Denn: Die Zukunft fährt Rad!
Im vollgepackten Saal 6 des Filmzentrums Bären in Böblingen fand am 3. November unsere aktuellste Veranstaltung im Jahr 2025 statt. Auf dem Programm stand eine Aufführung des Films „We the Power“ mit anschließender Podiumsdiskussion und einer Fragerunde aus dem Publikum. Wir freuen uns sehr über die große Resonanz und bedanken uns herzlich bei den Besuchern und bei den Teilnehmern der Podiumsdiskussion!
Der Film: We The Power
Ein Film der Mut macht zum Mitmachen bei der Energiewende und in der anschließenden Podiumsdiskussion sprachen Experten aus drei Bürgerenergiegenossenschaften darüber, wie Engagement gelingt, warum Kooperation entscheidend ist – und weshalb Veränderung sogar Spaß machen kann. Mit starken Geschichten, ehrlichen Einblicken und einem klaren Appell: Machen ist wie wollen – nur krasser!
Podiumsdiskussion und Fragerunde
Wer war dabei?
Sebastian Sladek – EWS Schönau Sladek steht wie kaum ein anderer für die „Stromrebellen“ aus dem Schwarzwald. Als Mitgestalter einer der bekanntesten Bürgerenergiebewegungen Deutschlands spricht er über demokratische Teilhabe, den Wert von Ehrenamt und die Gefahr, im Erfolg das ursprüngliche Ideal zu verlieren. Für ihn bleibt klar: Engagement braucht Haltung – und Menschen, die machen.
Tobias Huschle – BürgerEnergie Nordschwarzwald-Gäu e.G. Angetrieben von Verantwortung für kommende Generationen stieg Huschle in die Bürgerenergie ein. Sein Schwerpunkt: Kooperation. Er weiß, wie sich Gruppen erfolgreich verjüngen, wie man Durststrecken übersteht und warum kollektive Begeisterung oft wichtiger ist als Geld. Wenn viele anpacken, bewegt sich Großes.
Helmut Schulenberg-Schell – BEE Heckengäu Schulenberg-Schell kommt aus der Praxis der Energieberatung – und sieht die Magie, wenn Menschen spüren, dass sich der Zähler plötzlich rückwärts dreht. Für ihn sind Bürgerenergieprojekte wie Hausbau: anspruchsvoll, finanziell klug geplant, aber lohnend. Er erinnert daran, dass Genossenschaften solidarisch sind – nicht renditegetrieben.
Moderation: Prof. Dr. Ute Reuter Mit klarem Blick auf Energiewende und Gesellschaft führte Prof. Dr. Ute Reuter wie schon in der vorherigen Veranstaltung von WindkraftBB souverän durch den Abend, setzte präzise Impulse und entlockte dem Podium kluge, persönliche Antworten
Bild: WindkraftBB
Was bleibt vom Abend?
Bürgerenergie bedeutet Mitbestimmung, Verantwortung und Gemeinschaft. Die Stimmen des Abends zeigen: Veränderung entsteht dort, wo Menschen sich zusammentun, Expertise teilen und gemeinsam mutig bleiben. Kooperation trägt weiter als Konkurrenz, Begeisterung besiegt Bürokratie – und jede einzelne Kilowattstunde Beteiligung fühlt sich nach Zukunft an.
Wer die Energiewende nicht nur erleben, sondern gestalten will, sollte sich bei einer Energiegenossenschaft mit Zeit oder Geld oder Expertise engagieren.
Helmut Schulenberg-Schell, Tobias Huschle, Prof. Dr. Ute Reuter, Sebastian Sladek, Bild: WindkraftBB
Träumst du von einer Zukunft, in der Energie nicht von anonymen Konzernen, sondern von Menschen wie dir erzeugt wird? Eine Zukunft, die nachhaltig, fair und demokratisch ist? Dann laden wir dich ein, Teil dieser Bewegung zu werden!
Erlebe bei der Filmvorführung von „We The Power“ wie in ganz Europa mutige Gemeinschaften die Energieversorgung selbst in die Hand nehmen. Dieser inspirierende Dokumentarfilm zeigt, wie Bürgerenergie funktioniert – nicht als utopische Idee, sondern als gelebte Realität. Anmeldung erforderlich: 👉 https://windkraftbb.de/anmeldung 👈
Filmvorführung & Podiumsdiskussion
Nach dem Film diskutieren wir gemeinsam mit Expert:innen aus Baden-Württemberg und zeigen, wie wir diese Vision auch bei uns umsetzen können. Diskutiere mit und finde heraus, wie du aktiv mitgestalten kannst.
Auf dem Podium (Stand 22. 9. 2025) dabei sind:
Sebastian Sladek, Vorstand der EWS Elektrizitätswerke Schönau eG (Kurzportrait EWS)
Tobias Huschle, von der Bürgerenergie Nordschwarzwald-Gäu eG
Helmut Schulenberg-Schell, von der BürgerEnergie BEE Heckengäu eG (in Gründung)
Die Diskussion wird moderiert von Prof. Dr. Ute Reuter.
Alle Infos im Überblick:
Wann: Montag, 03. November 2025, 19:00 Uhr (bis ca. 21 Uhr)
Wo: Filmzentrum Bären, Poststraße 36, 71032 Böblingen
Kosten: Freiwilliger Teilnahmebeitrag
Anmeldung: Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bitte hier anmelden: https://windkraftbb.de/anmeldung
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der keb Böblingen.
Elektrizitätswerke Schönau (EWS)
Die Elektrizitätswerke Schönau (EWS) sind ein Paradebeispiel für eine erfolgreiche Bürgerinitiative, die die Energieversorgung in Deutschland revolutioniert hat. Ihre Geschichte begann nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986, als die Eheleute Ursula und Michael Sladek in Schönau im Schwarzwald eine Bürgerinitiative gründeten. Ihr Ziel war es, die Stromversorgung der Gemeinde dem damaligen regionalen Energieversorger zu entziehen und in Bürgerhand zu nehmen.
Nach einem jahrelangen „Stromkrieg“ und der Ablehnung durch den Energieversorger und Atomkraftwerksbetreiber KWR, schaffte es die EWS das örtliche Stromnetz nach zwei erfolgreichen Bürgerentscheiden im Jahr 1997 zu übernehmen. Finanziert wurde dies aus EWS Beteiligungen, dem „Schönauer Energiefonds“ und einer beispiellosen bundesweiten Spendenaktion.
Seitdem sind die EWS zu einem bundesweiten Anbieter für Ökostrom gewachsen und gelten als Wegbereiter für die Energiewende in Deutschland. Ihre Geschichte steht symbolisch für den erfolgreichen Widerstand gegen Konzernmonopole und beweist, dass bürgerschaftliches Engagement eine dezentrale, nachhaltige und erneuerbare Energieversorgung möglich macht.
Die Gründer Ursula und Michael Sladek treten 2014 nach fast 30 Jahren aus dem Bürgerunternehmen zurück. Ihre Söhne Alexander und Sebastian Sladek übernehmen die Führung im Genossenschaftsvorstand, wobei sie bereits vorher als Geschäftsführer von Tochterfirmen tätig waren.
Sebastian Sladek, EWS Schönau, Bildnachweis: Bernd Schumacher
BürgerEnergie Nordschwarzwald-Gäu eG
Seit 2012 setzt sich die BürgerEnergie Nordschwarzwald-Gäu eG (damals noch BürgerEnergie Nordschwarzwald eG) für die Energiewende in Bürgerhand ein. Im Jahr 2024 haben sich Initiativen aus der Umgebung Herrenberg, der ursprünglich in Nagold gegründeten BürgerEnergie angeschlossen. Dank zahlreicher ehrenamtlich agierender Mitarbeiter übernehmen wir Planung, Errichtung und Betrieb von Projekten im Kontext der Erneuerbaren Energien. Mittlerweile betreiben wir Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von insgesamt 1500kWp sowie 20 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge im Raum Calw, Freudenstadt, Herrenberg und dem umliegenden Gäu, dem Enzkreis und der Stadt Pforzheim.
Es hat geklappt! Mit fast 600 Menschen haben wir am 29. Juni 2025 ein lebendiges Windrad gebildet. Auf der Festwiese in Herrenberg konnten wir den bisherigen Rekord aus dem Jahr 2017 in Wien klar übertreffen.
Rückenwind Herrenberg hat ein fantastisches Event mit viel positiver Energie auf die Beine gestellt! Einen herzlicher Dank geht an Rückenwind Herrenberg und alle, die sich – in welcher Form auch immer – engagiert haben.
598 Personen beim GRÖSSTEN LEBENDIGEN WINDRAD der WELT schlagen Rekordhalter Österreich / Windkraft als saubere, günstige, wertschöpfende & friedensfördernde Energie.
Das Drohnen-Video belegt es: 598 Menschen gruppieren sich zu einer 50 Meter große Silhouette eines lebendigen Windrades auf der Festwiese in Herrenberg. Auf das Kommando „Wind weht“ setzen sich die Flügel-Leute synchron in Bewegung: Der lebende Rotor rotiert. Fünf Umdrehungen. Damit ist der amtierende Weltmeister Österreich seit heute geschlagen. Im Rahmenprogramm beleuchteten Rednerinnen und Redner die Vorteile lokaler Windräder für Kommunen, Bürgerinnen und Bürger, lokale Wirtschaft, Klima und Friedenssicherung. Organisiert wurde das Event von sechs Windkraft-Initiativen/Energiegenossenschaften und befreundeten Organisationen im Dreieck Stuttgart, Schwarzwald und Schwäbische Alb.
Ein Jubel aus fast 600 Kehlen brandet auf, als das lebendige Windrad mit seinem Weltrekord wieder zur Ruhe kommt. „Wir sind einfach nur glücklich, wir haben es geschafft“, freut sich Eva Lang von der BI Rückenwind Herrenberg, die den Rekord mit organisierte. „Jetzt sind es noch zwei Wochen bis zum Windkraft-Bürgerentscheid in Herrenberg. Wir sind überzeugt, dass die heutige Aktion dem einen Schub gibt, machen aber auch mit Informationsständen in der Stadt weiter.“
„Der heutige Tag ist ein Fest und er zeigt, was passiert, wenn Menschen zusammenstehen und sich FÜR etwas einsetzen statt dagegen“, strahlt Klaus Weingärtner, ebenfalls Rückenwind Herrenberg. „Wir haben ein Zeichen gesetzt für einZeitalter, in dem Energie regional und preisgünstig produziert wird, in dem Kommunen dringend benötigte Einnahmequellen erhalten, in dem Gewinne und Wertschöpfungen vor Ort und in Deutschland bleiben und so zur politischen Unabhängigkeit unseres Landes beitragen.“
Belegen ließe sich dies auch in Zahlen: 69 Milliarden gab die Bundesrepublik im vergangenen Jahr für Erdgas, Erdöl und Kohle aus, so der Jahresbericht deutscher Energieversorger in der AG Energiebilanzen. Und so gehe das Jahr für Jahr.
Geld verdienen statt auszugeben ist deshalb auch ein weiteres Anliegen der Veranstalter: „Unter dem Motto „Energie für Bürgerinnen und Bürger“ werben wir für Betreibermodelle, bei denen Menschen wie du und ich vor Ort direkt von den Einnahmen profitieren können“, so Angela Patka von ProWindkraft Neckar-Alb. „Dies kann z.B. durch Genossenschaftsanteile oder andere Formen der Beteiligung geschehen.“
Reden zu bisherigen Erfolgen & süddeutscher Zögerlichkeit
Ergänzt wurde das Event durch ein Familienprogramm, eine mehrstündige Sternradtour mit 10 Routen und mehrere Redebeiträge:
In seinem „Gruß an euch Südländer aus Ost-Friesland“ lud der norddeutsche Fiete van Dyke die Bedenkenträger der Windenergie dazu ein, mit Menschen ins Gespräch zu gehen, die bereits in der Nähe großer Windräder wohnten.
Deren Erfahrungen seien nämlich überwiegend positiv, insbesondere dann, wenn sie vom Gewinn der Anlagen „ook wat afkriegen.“ Die Abwägung beim Natur- und Umweltschutz sei wichtig, aber es werde unter den Skeptikern auch viel „dumm Tüch“ erzählt. Da müsse man ein „waches Auge behalten“. Im Norden gäbe es viel Erfahrung und auch Verständnis für Bedenken, jedoch hätten sich die Gemüter bezüglich der Windenergie längst beruhigt.
„Windrad – Kultur – Schloss – und Wein: So ist Ingersheim“ zitierte Dieter Hallmann den Slogan seiner Heimatgemeinde Ingersheim. Vor 12 Betriebsjahren habe die Energiegenossenschaft Ingersheim und Umgebung eG mit inzwischen 362 Mitgliedern dort eines der ersten Bürger-Windräder Baden-Württembergs errichtet. Seither bietet die Energiegenossenschaft regelmäßige VHS-Kurse und Führungen für Schulklassen, Vereine u.a..
„Mittlerweile haben wir ein großes Vertrauen der Bevölkerung in unserem Projekt und Konzept. Wir haben keine Beschwerden mehr und keine Gegnergruppen und keinen Wertverlust von Immobilien. Es gibt keine toten Vögel oder Fledermäuse, was wir dank dreijährigem Monitoring auch objektiv nachweisen konnten. Stattdessen zahlen wir unseren Mitgliedern Dividenden von 1,5 bis 4% pro Jahr und jährliche Gewerbesteuer an die Kommune. Ergebnis: 70 bis 80 Prozent der Bevölkerung vor Ort wünschen sich inzwischen ein weiteres Windrad“, so der Vorstand der Energiegenossenschaft Ingersheim und Umgebung.
Internationale Perspektive und Ermutigung der Ministerin
Eine internationale Perspektive ergänzte Ina Niedrich von der humanitären Hilfsorganisation „Drei Musketiere Reutlingen e.V.“. Die NGO hilft nach Eigenaussage „dort, wo andere nicht helfen“, z.B. in Kriegsgebieten, nach Naturkatastrophen oder auf der Flucht. „Energie ist nicht neutral. Wenn wir Gas, Öl und Kohle aus autokratischen Staaten kaufen, dann finanzieren wir nicht nur unsere Heizungen – sondern auch Panzer, Raketen und Propaganda. Wer fossile Brennstoffe kauft, kauft Krieg mit ein!“
Als Beispiel verwies Niedrich auf die EU, die trotz mehrerer Sanktionspakete im Jahr 2024 für 233 Milliarden Euro russisches Öl importiert habe. „Fossile Energie ist nicht nur klimaschädlich – sie ist brandgefährlich für den Frieden.“
Gute Nachrichten brachte eine Frau mit, die als Gast zur Aktion dazugestoßen war: Die Umweltministerin des Landes Baden-Württemberg, Thekla Walker: „Es gibt aktuell 800 Windräder in Baden-Württemberg, 1.200 sind in Planung. Wir haben den Turnaround geschafft. Nun heißt es: dranbleiben und die Planung auch umsetzen“, so die Ministerin. „Es gibt keine günstigere Art, Energie zu erzeugen, als mit erneuerbaren. Das ist ein Fakt.“
Wien nimmt die Niederlage sportlich
Die bisherigen Weltrekordhalter in Österreich nahmen die Challenge aus Deutschland sportlich: „Wir freuen uns über die ambitionierten Pläne der Windfreunde in Deutschland. Viel Erfolg mit der Initiative, wir sind gespannt auf das Ergebnis“ hatte Martin Jaksch-Fliegenschnee von der österreichischen Interessengemeinschaft Windkraft bereits im Vorfeld wissen lassen. Und eine Revanche nicht ausgeschlossen: „Challenge accepted! Mal schauen, wie lange ihr den Rekord dann halten werdet.“
Jaksch-Fliegenschnee war einer der Organisatoren, die beim Wiener Weltrekord 2017 über 260 begeisterte Menschen aus ganz Österreich auf dem Heldenplatz zusammengeführt hatte. „Gemeinsam haben wir ein riesiges, lebendiges Windrad gebildet. Das war ein starkes Zeichen: Die Bevölkerung steht hinter der Windkraft und sieht ihre Zukunft in erneuerbaren Energien.“
„Dank dieser Aktion kam Schwung in den Windkraftausbau: Die Warteschlange bei Genehmigungsverfahren wurde abgebaut, und die Windkraft bekam Rückenwind. Wir konnten also nicht nur ein Zeichen setzen, sondern auch konkret etwas bewegen“, erinnert sich der Organisator
Anspruch der Herausforderer: Größer & technisch anspruchsvoller
Wobei die Latte inzwischen ganz schön hoch hängt: Das neue Rekord-Windrad ist nicht nur größer und aus mehr Personen zusammengesetzt: Mit den drehenden Flügeln war es auch technisch anspruchsvoller.
„Wir haben den Wiener Rekord im Vorfeld genau analysiert“, berichtet Felix Beslmeisl, einer der Hauptinitiatoren von Windkraft BB aus Böblingen. „In Österreich standen die Menschen in Form eines Windrades und bliesen kleine Hand-Windrädchen mit Dynamo an, die dadurch aufleuchteten. Für uns war von Anfang klar: Wir wollen, dass sich bei unserem Windrad der Rotor tatsächlich dreht.
Für die Umsetzung entwarfen Jürgen Böhringer und Michael Lamparter als technisches Projekt-Duo ein flexibles Windrad-Gerüst aus Führungsseilen mit Zusatz-Tauen als Abstandshalter. Um sicher zu gehen, dass die Technik funktioniert, hatten die zwei Mitglieder von Windkraft BB zwei Wochen zuvor eine technische Generalprobe mit 30 Freiwilligen durchgeführt.
„Die gute Vorbereitung hat sich jedenfalls ausgezahlt“, so Lamparter, der das Windkraft-Ballett per Lautsprecher choreografiert hatte. „Wir sind nicht nur Rekordhalter, wir haben auch eine fantastische Dokumentation davon“, ergänzt Drohnen-Pilot Böhringer.
HINTERGRUND: Aktionsgemeinschaft „GRÖSSTES LEBENDIGES WINDRAD der WELT“
Der Rekordversuch wird u.a. getragen von den Initiativen Rückenwind Herrenberg, Windkraft Böblingen, ProWindkraft Neckar-Alb, Energiegenossenschaft Erneuerbare Energien eG, Pro Wind Sulz a.N., Teckwerke Bürgerenergie Genossenschaft und befreundeten Organisationen.
Mit der Rad-Sternfahrt am So 29.6.2025 zum größten lebendigen Windrad Weltrekordversuch verbinden wir Bewegung, Begegnung und Engagement: Gemeinsam fahren wir per Fahrrad im Rahmen des STADTRADELN zum Weltrekordversuch „Lebendiges Windrad“ nach Herrenberg (für die Kommunen im Landkreis Böblingen im Rahmen des STADTRADELN, welches in diesem Landkreis am 29.6. startet). Wir setzen damit ein Zeichen für erneuerbare Energien, Klimaschutz und eine nachhaltige Zukunft in unserer Region.
Bitte gelegentlich nachschauen, ob weitere Routen dazugekommen sind oder ob sich Informationen geändert haben. (aktueller Stand: 27.06.2025 15:50) Neu sind Infos für’s Ziel wie Abstellplätze, WC, Catering.
Worum geht’s?
Mit der Sternfahrt verbinden wir die Freude am Fahrradfahren mit einer klaren Botschaft: Klimaschutz braucht Engagement – lokal und konkret.
Die Sternfahrt ist für alle offen – ob jung oder alt, sportlich oder gemütlich unterwegs. Gemeinsam in die Pedale treten, gemeinsam Zukunft gestalten.Schließ‘ dich an, bring deine Freunde mit und sei Teil der Bewegung! Für eine klimafreundliche Mobilität. Pro Windkraft. Zugunsten unserer Region.
Für Details auf das Ziel zoomen, bis die Details sichtbar werden (Radabstellplätze, Getränkestand, Infostände, Kinderbetreuung, WC usw.) Ggf. Icons anklicken für mehr Infos.
Routen, Startorte & Zeiten:
Für alle wichtige Informationen.
Datum: Sonntag, 29.06.2025
Ihr fahrt grundsätzlich auf eigenes Risiko unter Beachtung der StVO und mit gegenseitiger Rücksichtnahme. Die Anweisungen von Ordnern/Guides/Polizei sind zu beachten. Das Fahrrad muss verkehrstüchtig sein, bitte tragt Helme. Kinder nur in Begleitung von persönlich Erziehungsberechtigten!
Rückfahrt auf eigene Faust, am besten über Radwege.
Wetter: Es kann sehr heiß werden. Deshalb genug zum Trinken (Wasser) mitführen und an Sonnenschutz denken. Auf dem Rad und auf der Festwiese gibt es kaum Schatten.
Toiletten stehen im Foyer der Stadthalle Herrenberg in genügender Anzahl zur Verfügung.
Fahrräder abstellen: vor Ort in Herrenberg Räder anschließen in Anbindehaltung mit Seil oder Kette möglich bei der Viehversteigerungshalle (eingemauerte Ringe einst für Kälber und Rinder) 😉 und an der Stadthalle hat es Ständer. Weitere Abstellmöglichkeiten siehe Karte.
STADTRADELN-Teams: Team im Landkreis Böblingen: Teckwerke Bürgerenergie RG Schönbuch oder eines der örtlichen Teams (siehe unten bei Routen). Auch in Reutlingen und Wannweil können mit der Teilnahme an der Radsternfahrt ordentlich STADTRADELN-Kilometer gesammelt werden. Einfach passendes Team suchen und mitmachen. Mit Rückenwind zum Weltrekord! Ziel: Festwiese Herrenberg, Jahnweg
– gemeinsames Ankommen: Start der Veranstaltung in Herrenberg: 13:00 Familienprogramm mit Spielekiste, Hocketse, Essen & Getränken, Live Musik und Reden! Weltrekordversuch ab 15.00!
Treffpunkt: Weil im Schönbuch Marktplatz/Rathaus Start: 11:40
Route 1c Zubringer aus Waldenbuch
Treffpunkt: Waldenbuch Aichbrücke/Alfred-Ritter-Straße Start: 11:15 Uhr Bis Schönaich (Rathaus an 11:44) fährt die Gruppe auf eigene Faust, da sich niemand in WaBu als Guide gefunden hat
Zusammenführung in Ehningen: 12:45 Uhr Ankunft ca. 13:15 in Herrenberg
Route 3 Böblingen – Ehningen – Herrenberg
Treffpunkt: Elbenplatz in Böblingen (beim See) Start: 12:00 Uhr Dauer: ca. 1h 30 min Zwischenstopp und Zusammenführung in Ehningen STADTRADELN-Teams: Teckwerke Bürgerenergie RG Schönbuch oder Green Team Zusammenführung in Ehningen: 12:45 Uhr Ankunft ca. 13:15 in Herrenberg
Treffpunkt: Parkplatz Ehningen Im Letten-West Start: 12:45 Uhr Dauer: ca. 30 Minuten Hier treffen verscheidene Routen zusammen und fahren gemeinsam weiter. Der Haupttross wird ab Ehningen von der Polizei begleitet. Ankunft ca. 13:15 in Herrenberg
Treffpunkt: Reutlingen Stadthalle Start: 10:00 Uhr STADTRADELN passendes Team suchen, viele Teammitglieder gemeinsamen Ausfahrt mitbringen und viele STADTRADELN-Radkilometer sammeln: Moblitätsnnende und Energiewende gehören zusammen für mehr Klimaschutz Dauer ca. 2h 45 min Zusammenführung mit Route 9 Tübingen beim Uhlanddenkmal Ankunft ca. 13:15 Uhr in Herrenberg
Route 8a Zustieg in Wannweil
Treffpunkt: Dorfbrunnen Start: 10:20
Route 9 Tübingen – Herrenberg
Treffpunkt: Tübingen Uhlanddenkmal Start 11:15 Uhr Hier stößt die Gruppe aus Reutlingen dazu und es geht gemeinsam weiter. Durch Herrenberg wird die Gruppe von der Polizei begeleitet. Dauer ca. 2 h Ankunft ca. 13:15 Uhr in Herrenberg
Schorndorf: 7:15 Oberer Marktplatz Winterbach: 7:30 Marktplatz Endersbach: 8:10 Bahnhof/Stadtwerke Waiblingen: 8:45 Bahnhof Fellbach: 9:00 Bahnhof Stuttgart: 9:35 Schlossplatz Stuttgart 10:00 Erwin-Schoettle-Platz Stuttgart-Vaihingen: 10:45 Bahnhof
Zwischenstopp und kleine Mittagspause in Böblingen Weiterführung ab Böblingen siehe Route 3 Ankunft ca. 13:15 Uhr in Herrenberg
10b Esslingen – Ruit – Herrenberg
Esslingen: individuell und in eigener Geschwindigekeit bis zum Start in Ruit 9:30 Stadtbahnhaltestelle nach S-Vaihingen Stuttgart-Vaihingen: 10:45 Bahnhof
Zwischenstopp und kleine Mittagspause in Böblingen Weiterführung ab Böblingen siehe Route 3
Routen 11 und folgende von Überall nach Herrenberg
Nimm’s als Idee und organisiere für Deinen Ort, Deine Region einen Zweig der Rad-Sternfahrt zum Weltrekordversuch „Lebendiges Windrad“ nach Herrenberg. Teile es uns mit, dann nehmen wir diese Tour mit auf.
Am Tag des Weltrekordversuchs startet im Kreis Böblingen auch die diesjährige STADTRADELN-Kampagne. STADTRADELN ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Dabei ist es egal, ob du bereits jeden Tag fährst oder bisher eher selten mit dem Rad unterwegs bist. Jeder Kilometer zählt – erst recht wenn du ihn sonst mit dem Auto zurückgelegt hättest. Wir fördern gemeinsam Radverkehr, Klimaschutz und Lebensqualität. Beim Weltrekordversuch machen wir sichtbar, wie Windkraft in unserer Region funktioniert, welche Chancen sie bietet – und wie wir alle gemeinsam zur Energiewende und damit zum Klimaschutz beitragen können.
Sei dabei! Bei unserer gemeinsamen Rad-Sternfahrt, beim STADTRADELN und insbesondere beim Weltrekordversuch für das größte lebendige Windrad. Zeige Deine Unterstützung für Windkraft, Energiewende und Klimaschutz.
Sonntag, 29. Juni 2025 Festwiese Stadt Herrenberg 13:00 Start Info & Kulturprogramm | 15:00 Start Weltrekord
Zusammen setzen wir ein Zeichen für Windkraft als saubere und günstige Zukunftsenergie. Gleichzeitig fordern wir Betreibermodelle, bei denen Bürgerinnen und Bürger, Gewerbe und Kommunen vor Ort direkt von den Gewinnen profitieren können.
Dazu stellen wir uns mit mehreren 100 Menschen in Form einer Windkraftanlage auf. Gemeinsam laufen wir synchron so, dass sich die Rotorblätter drehen. Davor/Danach gibt‘s Live-Musik & Infos, Essen & Trinken, Familienprogramm…
Weltrekord knacken
Den aktuellen Rekord, den es zu schlagen gilt, hält die österreichische IG Windkraft. Diese hatte 2017 über 260 Menschen zu einem lebendigen Windrad auf dem Wiener Heldenplatz zusammengeführt. Sei dabei. Wir knacken den Weltrekord!
Der REKORDVERSUCH GRÖSSTES LEBENDIGES WINDRAD DER WELT wurde initiiert von Windkraftinitiativen: Rückenwind Herrenberg, WindkraftBB und ProWindkraft Neckar-Alb. Inzwischen sind weitere unterstützende Gruppen hinzugekommen. Alle Details findet ihr auf der Seite von Rückenwind Herrenberg.
Unser Zusammenschluss ist unabhängig und überparteilich. Gesellschaftliche Gruppen und Organisationen, die unsere Ziele teilen, sind als Unterstützerinnen willkommen. Aufgrund unserer Überparteilichkeit nehmen wir keine politischen Parteien in die Liste unserer Unterstützerinnen und Unterstützer auf. Wir behalten uns vor, Anfragen von Gruppierungen abzulehnen, die nach unserer Einschätzung unseren demokratischen Zielen und dem gesellschaftlichen Zusammenhalt entgegenwirken.
Wir freuen uns sehr, dass wir zusammen mit der Katholischen Erwachsenenbildung Böblingen (KEB) am 5. Mai 2025 um 19 Uhr im Arbeiterzentrum der Katholischen Betriebsseelsorge (Sindelfinger Str. 14, 71032 Böblingen) eine Buchlesung mit dem beliebten Autor Wolfgang Schorlau veranstalten können.
Seinen Roman „Black Forest“ könnte man laut 3Sat unter „Ökothriller trifft Heimatroman“ einordnen.
Direkt im Anschluss zur Buchlesung moderiert Prof. Dr. Reuter von der KEB ein hochkarätig besetztes Diskussionspodium zum Thema Energiewende und Bürgerenergie:
Frau Thekla Walker, Ministerin für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft BW
Herr Harald Grumser (Gründerpreis BW 2022: Gründer Compart AG Böblingen, Beiratsvorsitzender des Softwarezentrums Böblingen/Sindelfingen, Mitinitiator des KI-Startup- und Innovationszentrums AI xpress)
Herr Wolfgang Schorlau, Schriftsteller und Autor politischer Kriminalromane
⚠ Hinweis ⚠
Wenn sie diese Lesung gerne besuchen wollen, ist es wegen der begrenzten Räumlichkeiten notwendig, dass sie sich bei uns voranmelden!
Der Eintritt ist frei. Freiwilliger Teilnahmebeitrag erwünscht.
Filmbeitrag vom SWR zum Buch:
Zum Buchinhalt:
Georg Dengler reist besorgt in den Schwarzwald, um nach seiner Mutter zu sehen. Auf dem Hof seiner Kindheit treiben sich nachts verdächtige Gestalten herum. Die Familie besitzt ein Grundstück am Feldberg, ideal für ein Windrad – doch es gibt lokalen Widerstand. Georgs ehemalige Liebe, jetzt die Heilpraktikerin seiner Mutter, ist eine der Anführerinnen.
Nach einem Unfall landet Margret im Krankenhaus und ihr Sohn ist alarmiert. Er durchsucht das Haus nach Hinweisen auf nächtliche Eindringlinge und findet alte Familiengeheimnisse: Der Hof war seit Generationen in Besitz der Familie, doch nach dem Tod seines Vaters gab Margret die Landwirtschaft auf.
Statt Antworten entdeckt Georg nur neue Fragen: Wer sind die Männer? Was ist mit seinem Vater passiert? Warum liegt Auerhahnkot am Feldberg? Als er merkt, dass seine Familie in einem Kampf um Energiegewinnung verwickelt ist, ist es fast zu spät. Seine Mutter liegt im Koma und eine Wölfin schleicht nachts um eine Leiche.